Dynamische Simulation – die Alternative zur EnEV 19. Juli 2017

Dynamische Simulation – die Alternative zur EnEV

Für Neubauten schreibt die EnEV (Energieeinsparverordnung) vor, dass der Primärenergieverbrauch des neuen Gebäudes nicht höher als der eines Referenzgebäudes sein darf – unabhängig davon, wo das neu zu errichtende Gebäude stehen wird. Der Vergleich zu einem Referenzgebäude ist zwar zweckmäßig, eine dynamische Simulation, die die örtlichen Gegebenheiten mit aufgreift, ist allerdings um einiges genauer.

Für ein Niedrigst-Energiehaus in Lohmar wurden wir über die amb bruckner architekten mit einer dynamische Simulation beauftragt. Diese sollte die für den Standort optimale Wärmedämmung aller Bauteile ermitteln. Ziel war es, der EnEV 2014, die die Be- und Entlüftungsanlagen (BELA) mit Wärmerückgewinnung aus der Abluft von 80% zur Bewärmung und Kühlung nicht angemessen berücksichtigt, ein genaueres Verfahren entgegenzustellen.

Unser Ergebnis hat gezeigt, dass der für den Standort niedrigste Energiebedarf, zur Bewärmung und Kühlung des Gebäudes erreicht wird. Das Verfahren wurde auch im Ersatz zur EnEv anerkannt.